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Deutsche Kliniken: Medizintourismus rückläufig

Insgesamt verzeichnete der Medizintourismus in Deutschlands Kliniken im Jahr 2017 rückläufige Zahlen, was sich insbesondere auf einen Einbruch der Zahlen potenzieller arabischer Patienten zurückführen lässt. Jedoch ließ sich ein Anstieg zahlungskräftiger Patienten mit elektiven Eingriffen aus Russland feststellen.

06.02.2019

Insgesamt verzeichnete der Medizintourismus in Deutschlands Kliniken im Jahr 2017 rückläufige Zahlen, was sich insbesondere auf einen Einbruch der Zahlen potenzieller arabischer Patienten zurückführen lässt. Jedoch ließ sich ein Anstieg zahlungskräftiger Patienten mit elektiven Eingriffen aus Russland feststellen.

  • Innerhalb der letzten 10 Jahre verzeichneten Deutschlands Kliniken ¼ Mio. Medizintouristen pro Jahr.
  • Jens Juszczak, Leiter des Forschungsbereichs Medizintourismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS), bilanziert für das Jahr 2017 rund 247.500 ambulante oder stationäre Medizintouristen in Deutschland aus 177 Ländern.
  • Für das deutsche Gesundheitssystem bescherten die Auslandspatienten 2017 Einnahmen von etwa 1,2 Mrd. €. Im Vorjahresvergleich bedeuten die Zahlen einen Rückgang um 2 %.
  • Die meisten Mitgliedstaaten der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) hatten allerdings für das Jahr 2017 einen positiven Trend in Bezug auf den deutschen Medizintourismus verzeichnet. Dieser hält nunmehr seit 2016 an.
  • Hierbei ist allen voran Kasachstan mit + 37 %, gefolgt von der Ukraine mit 19 % sowie Russland mit 8 % Zuwachs, berichtet Juszczak weiter.
  • Die elektiven Patienten aus den Golfstaaten sind, laut Juszczak, Grund für die rückläufigen Zahlen der Medizintouristen im Jahr 2017.
  • Kuwait verzeichnet einen Rückgang von 62 %, Saudi-Arabien von 36 % sowie Oman 28 %.
  • Juszczak begründet den Einbruch der Zahlen durch ein aktuelles Umdenken der arabischen Länder. Die Kostenträger kontrollieren inzwischen Rechnungen und reagieren auf Verstöße, indem sie weniger Patienten nach Deutschland schicken.
  • Die deutschen Kliniken werden für Medizintouristen auf Basis von DRG und GOÄ honoriert, was bedeutet, dass ein höherer Personalaufwand bei Medizintouristen, wie bspw. eine Servicepauschale, durch die staatlichen Stellen beglichen wurde. Dazu sind diese nun nicht mehr bereit.
  • Ein weiterer Knackpunkt sei auch die Zahlungsmoral, welche wochenlange Wartezeiten auf ausstehende Beiträge oder gar Rückforderungen zu viel gezahlter Gelder bedeutet.
  • Nach H-BRS-Berechnungen habe Berlin mit - 14 % und Baden-Württemberg mit - 9 % am stärksten an Auslandspatienten verloren. Insbesondere seien hierbei die Patienten aus Kuweit (- 79 % bzw. - 70 %) zurückgegangen.
  • Juszczak prognostiziert auch in den Folgejahren einen anhaltenden Rückgang der Behandlungszahlen der arabischen Patienten aufgrund eines schlechten Images und schwindenden Vertrauens vor allem in Bezug auf Leistungsabrechnung.

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