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G-BA Beschluss: Zusammenlegung der Facharztgruppen Chirurgie und Orthopädie

Der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat mit Beschluss vom 20.09.2018 die Bedarfsplanungsrichtlinie folgendermaßen geändert: Die Facharztgruppen der Chirurgen und Orthopäden sollen nun gemeinsam geplant werden. Damit wurde bei der Bedarfsplanung die Zusammenlegung der Fächer in den Weiterbildungsordnungen nachvollzogen.

05.02.2019

Der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat mit Beschluss vom 20.09.2018 die Bedarfsplanungsrichtlinie folgendermaßen geändert: Die Facharztgruppen der Chirurgen und Orthopäden sollen nun gemeinsam geplant werden. Damit wurde bei der Bedarfsplanung die Zusammenlegung der Fächer in den Weiterbildungsordnungen nachvollzogen.

  • Der Beschluss wurde inzwischen am 15.01.2019 im Bundsanzeiger veröffentlicht und trat am 16.01.2019 in Kraft.
  • Zum Hintergrund: Mit der Reform der (Muster-)Weiterbildungsordnung im Jahr 2003 wurden die bis dahin getrennten Facharztgruppen Orthopädie und Chirurgie im neuen Gebiet Chirurgie zusammengefasst. Aus dem bisherigen Facharzt für Orthopädie und dem bisherigen Facharzt für Chirurgie mit Schwerpunkt Unfallchirurgie wurde der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, die getrennte Beplanung in verschiedenen Arztgruppen wurde jedoch noch beibehalten. Der „neue" Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie wurde bedarfsplanungsrechtlich der Arztgruppe der Orthopäden zugerechnet. Dies ergab oftmals Probleme bei der Nachbesetzung von chirurgischen Arztsitzen.
  • Durch die Zusammenlegung der Arztgruppen der Chirurgen und der Orthopäden wurde jetzt die Einheitlichkeit zwischen dem Weiterbildungsrecht und dem Bedarfsplanungsrecht wieder hergestellt.
  • Durch die aktuelle Regelung ist es nunmehr also grundsätzlich möglich bzw. erheblich einfacher, z. B. einen chirurgischen Sitz durch einen (alten) Facharzt für Orthopädie oder einen Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie nachzubesetzen. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass die Zulassungsgremien sich bemühen werden, hinsichtlich der beruflichen Eignung bei der Bewerberauswahl eine übereinstimmende Nachbesetzung zu erreichen.
  • Außerdem wird es durch die Zusammenlegung der beiden Arztgruppen zu einer Neuberechnung der Verhältniszahlen und damit zu einer Änderung des Versorgungsgrades kommen. D. h., dass evtl. bisher gesperrte Gebiete entsperrt werden oder andersherum. Interessierte Ärzte sollten daher frühzeitig Kontakt zu ihrer KV aufnehmen, um auf die Entwicklungen vor Ort entsprechend reagieren zu können. Bei den meisten KVen sind derzeit noch keine aktualisierten Versorgungsgrade öffentlich ausgeschrieben, so dass die individuelle Kontaktaufnahme empfohlen wird.

Den Beschluss des G-BA zur Änderung der Bedarfsplanungsrichtlinie finden Sie hier.

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